Die Odenwälder Landtagsabgeordnete Sandra Funken begrüßt die Änderungen in einer heute vorgelegten Neufassung des Landesentwicklungsplanes (LEP) 2020. Nach Prüfung aller Eingaben kommt das Hessische Wirtschaftsministerium in der vorgelegten Fassung zu dem Schluss, dass eine Zuordnung aller Odenwälder Städte und Gemeinden ausschließlich zu den Odenwälder Mittelzentren Erbach und Michelstadt erfolgen wird – Groß-Umstadt als Bezugsraum ist somit aus Sicht aller Odenwälder Kommunen kein Thema mehr.

Sandra Funken führt dazu aus: „Die sukzessive Planung, das war auch weithin bekannt, bezog sich zunächst ausschließlich auf eine geographische Analyse und der Erreichbarkeit mit dem PKW. In einem nächsten Schritt hat man nun auch die Stellungnahmen der Kommunen sowie die Vernetzung mit dem ÖPNV, Schülerverflechtungen und die politischen Landkreisgrenzen in die Bewertung miteinbezogen. Im Ergebnis bleiben alle Odenwälder Kommunen den Odenwälder Mittelzentren Erbach und Michelstadt zugeordnet.“

Weiterhin fügt die Odenwälder Abgeordnete hinzu: „Hier ist von einigen Wenigen sehr viel Wind um nichts gemacht worden. Die politische und geographische Zusammengehörigkeit der Odenwälder Kommunen als eigenständiger Odenwaldkreis ist niemals in Frage gestellt gewesen. Unterstellungen in diese Richtung hatten von Anfang an nur das Aufwiegeln und Beängstigen der Bevölkerung zum Zweck. Der Status von Erbach und Michelstadt als „Mittelzentren Plus“ im Ländlichen Raum und die damit verbunden finanziellen Zuweisungen sind mithin strukturell gesichert. Das ist für den ganzen Odenwald eine sehr gute Nachricht“, stellt Funken fest.

„Der Plan legt an zahlreichen Stellen ein verstärktes Augenmerk auf Anforderungen und Bedürfnisse der Hessinnen und Hessen im ländlichen Raum. Das ist für uns im Odenwaldkreis eine gute Arbeitsgrundlage, auf der wir in den kommenden Jahren die erfolgreiche Entwicklung des ländlichen Raums aufbauen können. Ich werde diesen Prozess auch weiterhin konstruktiv begleiten und die Interessen der Odenwälderinnen und Odenwälder mit Nachdruck vertreten“, schließt Sandra Funken.

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